der Anfang

Wie ein kleines Kind drücke ich mir die Nase am Fenster platt. Die weißen Flöckchen tanzen den Himmel herunter und gesellen sich dann am Boden zu ihren Freunden. Ich setze mich wieder auf meinen kissenüberladenen Sessel und sehe in meine Tasse. Das Wasser darin färbt sich langsam rotpink und der Wasserdampf wärmt mein Gesicht. Flott stelle ich die Tasse wieder neben mich aufs Tischchen und hole ein paar Kerzen aus dem Schränkchen. Vor meinem Sessel stelle ich die Kerzen zu einem Herz zusammen. „Noch schöner wäre es doch das alles zu teilen.“, denke ich mir nur und setze mich wieder hin. Plötzlich fällt mein Blick auf mein Bett. Es ist überladen von Büchern, bestimmten Büchern, Schulbüchern. Dieser Anblick lässt meine warmen Gedanken schnell wieder platzen und ich merke das ich ehrlich etwas tun muss. Also puste ich meine vorher so detailliert aufgestellten Kerzen aus und setze mich an den Schreibtisch. Warum kann Arbeit nicht auch einfach Teil eines großen Entspannungsaktes werden? Und indem ich mir diese Frage stelle, versuche ich es einfach.
23.11.08 20:48
 


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